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Die Sportgeräte des modernen Fechtens |
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Bei allen 3
Sportgeräten (auch
Waffen
genannt)
des modernen
Fechtsports- Florett, Degen und Säbel schützt eine solide Maske Kopf und
Gesicht. Auch der Oberkörper, Beine und Füsse müssen durch entsprechende
Kleidung, die reglementarisch vorgeschrieben ist, abgedeckt sein. Bei
Beachtung der massgeblichen Vorschriften und einer guten Ausrüstung kann das
Unfallrisiko auf ein Minimum beschränkt werden. Unfälle sind damit beim
Fechten nicht häufiger als bei anderen üblichen Sportarten und in jedem Fall
z.B. wesentlich seltener als beim Skifahren. |
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Das Florett wiegt ca. 500 g. Diese
Waffe hat eine leichte, biegsame Klinge von 110 cm Länge. An deren Ende ist beim
Übungsflorett eine Gummispitze angebracht. Bei der Wettkampfwaffe wird jedoch
eine bewegliche Kontaktspitze für die elektrische Trefferanzeige montiert. Als
gültige Trefferfläche gilt nur der Oberkörper ohne Kopf und Arme. Im Wettkampf
muss daher über diese gültige Trefferfläche eine metallisierte Weste getragen
werden, so dass das Anzeigegerät die Treffer verschieden angeben kann, je nach
dem, ob gültig oder ungültig (weisse Lampen ungültig, farbige Lampen gültig). |
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Das Florett ist eine reine Stosswaffe, und die Offensivaktion wird nur mit der Spitze ausgeführt; dies im Gegensatz zum Säbel. Damen fechten oft Florett. Das Degenfechten findet aber auch beim "schwachen Geschlecht" immer mehr Anfänger. Das Florett dient in der Schweiz allen Fechtern für die Grundschule. Angesichts der Leichtigkeit der Waffe eignet sie sich auch besonders gut für Junioren ab 7 Jahren, für die teilweise auch verkürzte Klingen gebraucht werden. |
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Der Degen wiegt ca. 770 g und
weist eine etwas schwerere und stärkere, 110 cm lange Klinge auf. Er ist wie das
Florett eine Stosswaffe. Im Gegensatz zum Florett gilt jedoch der ganze Körper
als gültige Trefferflache. In der Regel wird nicht nur im Wettkampf, sondern
auch im Training mit der elektrischen Anzeigeanlage gefochten. Die Kampfbahn
kann hierbei mit einer Kupfermatte isoliert werden, so dass Treffer auf dem
Boden nicht angezeigt werden. |
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Die Kampfregeln sind hier am einfachsten, gilt doch im wesentlichen das Gesetz: Treffen, ohne getroffen zu werden. Der Angriff kann also abgewehrt werden durch die klassische Parade oder aber durch einen blitzartigen Gegenstich, den sog. "Arret". |
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Der Säbel ist die leichteste Waffe und wiegt weniger als 500 g. Die Klinge ist nur 105 cm lang. Der Säbel ist eine Stich- und Hiebwaffe. Gültige Trefferfläche ist der Oberkörper inkl. Kopf und Arme. Diese sehr schöne, aber auch sehr schnelle Waffe wird in der Schweiz nur selten praktiziert. Sie entspricht dem etwas weniger feurigen Temperament der Schweizer nur mit gewissen Schwierigkeiten. |
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